GRÜN SPRICHT: Gewalt gegen Frauen entschlossen bekämpfen

Silvia Brünnel, Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion für Gleichstellung heute im Plenum:

„Jeden Tag versucht ein Mann, seine Partnerin zu töten, jeden dritten Tag gelingt der Versuch. Diese Femizide – Morde an Frauen aufgrund ihres Geschlechts – müssen als solche benannt werden und angemessen verfolgt und bestraft werden. Mindestens genauso wichtig ist es aber, die Ursachen für Gewalt gegen Frauen in unserer Gesellschaft zu analysieren und ihnen wirksam entgegen zu treten. Das beginnt damit, dass wir Morde an Lebenspartnerinnen und geschlechtsspezifische Gewalt beim Namen nennen. Begriffe wie „Beziehungstat“ oder „Eifersuchtsdrama“ verharmlosen die Tat, verschleiern das Leid der Opfer und dienen der Entschuldung der Täter. Es ist die Aufgabe des Staates, Bürger*innen vor geschlechts-spezifischer Gewalt zu schützen. In Hessen arbeiten wir ressortübergreifend für Prävention und Verfolgung von geschlechtsspezifischer Gewalt und haben eine Vielzahl von Maßnahmen auf den Weg gebracht: Dazu gehören unter anderem Präventionsprogramme an Schulen, auch für Männer, ein gut aufgestelltes Netzwerk an Frauenhäusern sowie Beratungs- und Interventionsstellen, und eine Sensibilisierung der Justiz in diesem Bereich durch Schulungen für Richter*innen und Polizist*innen. In den kommenden Haushalten werden diese Mittel noch aufgestockt, auch die geplanten Posten zur Bekämpfung der Corona-Krise sehen zusätzliche Gelder zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen vor.“

(https://www.gruene-hessen.de/landtag/pressemitteilungen/gruen-spricht-gewalt/)

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