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  • So geht es: Wärmepumpen in Bestandsgebäuden


    Wie gelingt der Umstieg auf eine klimafreundliche und zukunftssichere Wärmeversorgung im eigenen Zuhause? Das wollten mehr als 60 Interessierte bei der Info-Veranstaltung des grünen Ortsvereins Kegelspiel wissen. Die Grünen hatten die Veranstaltung in Kooperation mit den Firmen Viessmann und Heizungsbau Hohmann angeboten.

    Dr. Kerstin Wingenfeld, die Vorsitzende des Ortsverbands Kegelspiel, eröffnete den Abend und betonte, dass die Unabhängigkeit von hohen Ölpreisen und geopolitischen Krisen bereits zuhause beginne – mit der eigenen Heizung.

    Dann referierte Herr Göllmann (Firma Viessmann) über die Funktionsweise und den Einsatz von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden. Anschaulich erläuterte er, wie eine Wärmepumpe funktioniert und gab einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten. Je nach individueller Situation können diese bis zu 70 Prozent der Kosten abdecken. Besonderes Augenmerk legte Göllmann auf das Zusammenspiel von Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Wallbox: In Kombination könnte der Energiebedarf eines Haushalts so bis zu 60 Prozent gedeckt werden. Auch die Steuerung über eine Smart App, mit der sich Energieflüsse, Raum- und Wassertemperatur bequem im Blick behalten und regeln lassen, stellte er vor. Auch das Mieten einer Wärmepumpe ist eine Möglichkeit – ein Modell, das ohne Vorfinanzierung auskommt und besonders für Mietwohnungen interessant sein kann.

    Klar, dass es danach viele Fragen gab, die Herr Göllmann und die Mitarbeiter der Firma Hohmann ausführlich beantworteten. So spannend wie authentisch war es überdies, die Erfahrungsberichte von Hausbesitzern zu hören, die Wärmepumpen eingebaut hatten. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung Mut dazu machen, den Wandel hin zur nachhaltigen Energieversorgung anzugehen – ich glaube, das ist uns gelungen“, freute sich Jonas Schmitt, der Sprecher des OV Kegelspiel. 

  • Grüne besuchen den Verein „LA VIE – inklusiv leben und wohnen in Hünfeld e.V.“

    Doppelte Inklusion für Hünfeld?

    Hünfeld wächst – und wie diese Entwicklung gestaltet wird, dazu möchte der Verein „LA VIE – inklusiv leben und wohnen in Hünfeld e.V.“ einen aktiven Beitrag leisten. Der grüne Landtagsabgeordnete Daniel May besuchte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Grünen Hünfelder Fraktion sowie Mitgliedern des Ortsverbandes den Verein, um sich vor Ort ein Bild von dessen Arbeit und Zielen zu machen.

    Der Verein setzt sich für eine wirklich gelebte Inklusion ein und engagiert sich für ein inklusives Wohnprojekt, in dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam wohnen und leben. Vorstellbar ist eine bunt gemischte Gemeinschaft aus Jung und Alt mit einem lebendigen, gemeinsam genutzten Gemeinschaftsraum als Herzstück des Zusammenlebens.

    „Gelebte doppelte Inklusion“

    „In einigen Großstädten gibt es bereits, erfolgreich umgesetzte Wohnprojekte dieser Art. Das wünschen wir uns auch für Hünfeld“, so Gabriele Anders vom Verein. Besonders am Herzen liegt dem Verein dabei das Prinzip der „doppelten Inklusion“: Auch Menschen mit sehr hohen Unterstützungsbedarfen sollen gleichermaßen Raum im Wohnprojekt finden – ein Anspruch, der in vielen bestehenden Projekten bislang nicht eingelöst wird.

    Bundesweite Suche nach Wohnplätzen

    Derzeit arbeitet der Verein intensiv an der Frage, wie sich das ambitionierte Vorhaben tragfähig finanzieren lässt. „Wir werden alle nicht jünger, und so geht es vielen Eltern, die sich um ihre Kinder mit Behinderungen kümmern. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig gute Alternativen zum Wohnen im Elternhaus zu schaffen. Für Menschen mit sehr hohen Unterstützungsbedarfen muss teilweise deutschlandweit nach freien Wohnplätzen gesucht werden – dabei haben die Betroffenen hier vor Ort ihr soziales Netz, hier kennen sie sich aus. Deshalb ist für uns klar: Hier müssen wir ansetzen und etwas verändern“, erklärt Bernhard Hohmann, Kassierer des Vereins.

    Stimmen der Grünen zum Projekt inklusives Wohnen in Hünfeld

    „Inklusion darf kein bloßes Schlagwort in politischen Konzepten bleiben, sondern muss im Alltag spürbar ankommen. Das Vorhaben des Vereins „LA VIE“ setzt genau dort an, wo die Theorie oft endet: beim konkreten Recht auf ein würdevolles und integriertes Wohnen“, so der Landtagsabgeordnete Daniel May, der in dieser Legislatur Ansprechperson für den Landkreis Fulda ist.

    „Als Grüne Hünfeld freuen wir uns sehr über das Engagement des Vereins. Er zeigt eindrucksvoll, wie Inklusion vor Ort ganz konkret aussehen kann. Wir unterstützen die Ambitionen des Vereins und hoffen, dass sich das Wohnprojekt bald realisieren lässt“, so Karlheinz Fenske, Vorsitzender des Grünen Ortsverbandes Hünfeld.

    Mitglied werden?

    Wer Interesse hat, den Verein „LA VIE– inklusiv leben und wohnen in Hünfeld e.V.“ zu unterstützen und Hünfeld inklusiver zu gestalten, kann sich gerne bei Gabriele Anders (Tel. 06652-7472255) oder unter info@lavie-inklusivleben-huenfeld.de melden.

  • Grüne Fulda stellen sich hinter die Arbeit von pro familia Fulda

    Die Bundestagsfraktion der AfD fordert, pro familia von der Schwangerschaftskonfliktberatung auszuschließen. Bündnis 90/Die Grünen Fulda weisen diesen Vorstoß entschieden zurück und stellen sich ausdrücklich hinter die wichtige Arbeit von pro familia Fulda.

    „pro familia leistet seit vielen Jahren professionelle, unabhängige und gesetzlich anerkannte Beratungsarbeit für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Diese Arbeit verdient Respekt und Unterstützung und keine politischen Angriffe“, erklärt Marie-Louise Puls, Sprecherin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Fulda. Pro familia – wie alle Angebote der Schwangerschaftskonfliktberatung – stellen die persönliche Lebenssituation der Betroffenen in den Mittelpunkt, arbeiten auf Grundlage klarer gesetzlicher Vorgaben und unterliegen der staatlichen Anerkennung.

    „Wer die Situation von Schwangeren verbessern möchte, sollte sich mit den realen Versorgungsproblemen beschäftigen. Statt bestehende Beratungsangebote zu schwächen, brauchen wir eine verlässliche und wohnortnahe Versorgung für Frauen in ganz Osthessen“, so Puls. Die AfD lenke mit ihrem Antrag von den tatsächlichen Herausforderungen ab, denn die Versorgungslage beim Schwangerschaftsabbruch sei in weiten Teilen Osthessens seit Jahren unzureichend. 

    In Deutschland gibt es eine vielfältige Beratungslandschaft mit kirchlichen, kommunalen und freien Trägern. Der AfD ginge es nicht um eine ethische Grundsatzdiskussion. Ihr Vorstoß richte sich gezielt gegen eine Organisation, die für Selbstbestimmung und die reproduktiven Rechte von Frauen einträte. „Das ist der billige Versuch, den Zugang zu unabhängiger Beratung und damit die Entscheidungsfreiheit von Frauen einzuschränken“, so Marie-Louise Puls. „Das fügt sich nahtlos in die AfD-Strategie ein, zivilgesellschaftliche Organisationen und unabhängige Beratungsangebote unter politischen Druck zu setzen. Dem stellen wir uns entschieden entgegen. Menschen in schwierigen Lebenslagen brauchen Unterstützung, Verlässlichkeit und fachkundige Beratung – und keine ideologischen Debatten auf ihrem Rücken.“

  • Konstruktiver Austausch – Gersfelder Bürgermeister und grüner Ortsverband Rhön im Gespräch

    Annette Fladung und Henning von Schwander, die beiden Vorsitzenden des Ortsverbands Grüne Rhön, waren in der vergangenen Woche bei Bürgermeister Dr. Steffen Korell, um mit ihm über die Vermietung der Stadthalle am 09.05.2026 an die hessische AfD zu sprechen. Die Nutzung der Stadthalle hatte nicht nur bei den Grünen, sondern auch in Teilen der Gersfelder Bürgerschaft Bedenken hervorgerufen.

    Die Gesprächsatmosphäre war offen und konstruktiv. Bürgermeister Dr. Korell nahm die vorgetragenen Bedenken aufmerksam auf und erläuterte dann die Hintergründe für die seinerzeit getroffene Entscheidung.

    Beide Seiten waren sich einig, dass respektvoller Dialog und transparente Kommunikation wichtige Voraussetzungen für ein gutes Miteinander sind. Annette Fladung wies darauf hin, wie wichtig es sei, alles dafür zu tun, um die populistische und in Teilen rechtsextreme Partei AfD nicht wie eine ganz normale demokratische Partei erscheinen zu lassen. Henning von Schwander wies auf Studien hin, die darlegen, dass in Kommunen, in denen Bürger:innen an Entscheidungen teilhaben, der Stimmenanteil der AfD in Kommunen geringer ist. Bürgermeister Dr. Korell versicherte, auch bei zukünftigen Vermietungen die Bedenken der örtlichen Gemeinschaft berücksichtigen zu wollen.

    „Das Treffen hat gezeigt, dass man immer offen und konstruktiv miteinander reden und nach Lösungen suchen kann“, bilanzierte Annette Fladung das Treffen. „Wir danken dem Gersfelder Bürgermeister für das Gespräch und sehen darin ein sehr positives Signal für das weitere Zusammenarbeiten zum Wohle der Gemeinde.“ 

  • Ortsverband Rhön wandert auf der Wasserkuppe

    Bei bestem Sommer-Wanderwetter veranstaltete der Ortsverband Rhön von Bündnis 90/DIE GRÜNEN eine Wanderung auf der Wasserkuppe. Zahlreiche Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten zu Beginn der Sommerferien die Gelegenheit, die markante Landschaft der Rhön zu erkunden und sich über die interessante Geschichte sowie die Besonderheiten der Wasserkuppe zu informieren.

    Ein Höhepunkt der Wanderung war der Halt am historischen Groenhoff-Areal. Dort gab unsere Natur- und Landschaftsführerin Andrea Wissel spannende Einblicke in die Entwicklung des Segelflugs, die Bedeutung der Wasserkuppe als Wiege des Segelflugs und in die dunkle Vergangenheit dieses Ortes in der NS-Zeit. Die Tour ging weiter zum Radom, dessen Geschichte als Relikt des Kalten Krieges und in seiner heutigen Nutzung auf großes Interesse stieß.

    Neben den geschichtlichen und naturkundlichen Eindrücken bot die Wanderung viel Raum für persönliche Gespräche, den Austausch über aktuelle kommunalpolitische Themen und den Natur- und Klimaschutz in der Region. Alle Beteiligten waren sich am Ende einig: Das war ein gelungener Tag! 

    Annette Fladung: „Gemeinsame Aktivitäten stärken den Austausch und verbinden Naturerlebnis, regionale Geschichte und Politik auf angenehmste Weise. Wir danken allen, die dabei waren, und freuen uns auf weitere gemeinsame Veranstaltungen.“