Sabine Herzog-Bönsch will sich für Familien stark machen

Zur Person:

Sabine Herzog-Bönsch, geb. 1958 in Roßwein. Ausbildung zur Erzieherin und Studium der Sozialpädagogik. Systemische Therapeutin und HeilprG Psychotherapie. Seit 25 Jahren tätig als Individualpädagogin im Kontext der Jugendhilfe. Beisitzerin im Vorstand des Gesangvereins „Cäcilia“ Eiterfeld. Gründungsmitglied und Beisitzerin des Vereins „Miteinander- Füreinander“ und Gründungsmitglied Waldkita Kirchhasel. 

Im Rahmen der Kommunalwahl 2021 kandidiert Sabine auf Listenplatz 3 der Liste von Bündnis 90/Die Grünen. Bedarfsorientierte Familienpolitik weiterzuentwickeln ist ihr dabei ein besonderes Anliegen, wie sie im folgenden Beitrag beschreibt:

Sabine Herzog-Bönsch

Mit Familien planen

Die Pandemie und ihre Bewältigung ist für uns alle eine Herausforderung. Persönliche und wirtschaftliche Schicksale werden uns in den nächsten Jahren in unserer Marktgemeinde begleiten. Wie wollen wir in den kommenden Jahren, in unserer Gemeinde leben? Auf altbewährtes setzen oder braucht es Veränderungen und neues um jeden Preis? 

Wir Grüne möchten fördern durch Fordern. Die Zukunft unserer Gemeinden hängt entscheidend, neben der wirtschaftlichen und baulichen Entwicklung, auch vom demographischen Wandel und einer vorausschauenden Familienpolitik ab. Unsere Familien bilden das Rückgrat der sozialen Strukturen in der Marktgemeinde. Ihre Förderung liegt also im Interesse aller.

Familien benötigen angemessene Rahmenbedingungen und Ressourcen, auf die sie zurückgreifen können. Wenn auch die meisten Menschen in festen familiären Strukturen leben, ist die verbindliche Übernahme familiärer Aufgaben keineswegs mehr selbstverständlich. Aus diesem Grund möchten wir uns verstärkt für die Belange und Bedürfnisse von den Familien in der Marktgemeinde einsetzen. Dazu schlagen wir eine Bedarfsermittlung vor, deren Inhalte sich aus den Anfragen und Wünschen der Familien zusammenfassen ließen. Dies könnte im Rahmen einer Familiensprechstunde oder in Form von Fragebögen stattfinden.

  • Was brauchen und wünschen sich Familien, damit es ihnen gut geht – und was kann die Gemeinde konkret dafür tun?
  • Welche Angebote für Familien und/oder Kinder seitens der Gemeinde werden genutzt oder fehlen?
  • Sind für bestimmte Altersgruppen/Gruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senior:innen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen) gesonderte Angebote da?

Wir wollen und uns stark machen für:

  • Innovative Betreuungsangebote, z.B.  durch eine Waldkita (ein Gegengewicht zu der von technischen und organisierten Abläufen bestimmten Lebenswelt) 
  • Die Verbesserung der Qualität von Kinderspielplätzen 
  • Mehr Sicherheit im Straßenverkehr, innerhalb des Dorfes durch Bürgersteige, verkehrsberuhigte Bereiche, mehr Zebrastreifen
  • Eine effizientere Nutzung von Bürgerhäusern

All das und noch mehr möchte ich gerne mit euch anstoßen und voranbringen, um die Marktgemeinde Eiterfeld noch lebenswerter und attraktiver für uns alle zu gestalten. Für ein gemeinsames Erleben in einer lebenswerten Gemeinde!

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