Neujahresempfang 2026

Unser diesjähriger Neujahrsempfang war ein voller Erfolg: Über 100 Gäste, zwei wunderbare Redner:innen mit zwei großartigen Reden – außerdem beste Laune, angeregte Gespräche und die Köstlichkeiten der Antonius-Küche.

Marie-Louise Puls, Sprecherin des Kreisvorstands, begrüßte die Gäste – und bat zunächst diejenigen unter den Gästen, die sich für ein kommunales Mandat bewerben, aufzustehen. Ein beeindruckendes Bild, denn viele Grüne sind bereit dazu, Verantwortung zu übernehmen! Dass die Stimmung für Grün sich deutlich verbessert habe, gebe Anlass zu Freude und Optimismus: „Die Gesellschaft ist wieder offen für grüne Themen“.

Boris Mijatović, MdB hielt seine Rede frei von der Leber weg, begann bei der Außenpolitik begann und schlug von dort eine Brücke zur Kommunalpolitik. Die aktuelle weltpolitische Lage sorge dafür, dass der ein oder andere sich am liebsten zuhause verkriechen würde, bis der Sturm vorübergezogen sei. Das aber sei keine Option. Die Weltlage – mit 60 bewaffneten Konflikten und Kriegen und mehr als 200.000 toten Zivilist*innen allein im Jahr 2025 – zwinge dazu, sich sachlich und in Ruhe damit auseinanderzusetzen. „Wir werden die Welt nicht allein und in Fulda retten. Aber wir können unseren Beitrag dazu leisten, dass unser Anteil an dem Guten, was auf der Welt passiert, größer wird.“ Mijatović betonte, wie wichtig es sei, unsere Demokratie vor Ort zu verteidigen.

Deborah Müller-Kottusch, die auf dem Spitzenplatz der Kreistagsliste kandidiert, betonte in ihrer Rede, wie wichtig Kommunalpolitik sei. Zwar sei es oft entmutigend, wenn eigene Anträge „zerredet, zerdacht und häufig abgelehnt“ würden, das Engagement in der Kommunalpolitik sei aber weder hoffnungslos noch erfolglos. Schließlich fänden sich viele grüne Themen Jahre später auf CDU-Papier wieder und würden dann umgesetzt, wenn auch ohne Angabe des Copyrights. Wie wichtig die Grünen als Ideengeber, Anstifter und manchmal auch als Spielverderber seien, zeigten die Zahlen: „Für jeden Dollar, der weltweit in Natur- und Klimaschutz fließt, werden danach 30 Dollar in dessen Zerstörung investiert“, das zeige eine Analyse internationaler Geldströme.

Für die letzten Wochen des Wahlkampfs nahmen wir alle mit: Wir können und werden mit Zuversicht, Engagement und Mut auf die Menschen zugehen und Lösungen für die die kommunalpolitischen Fragen vor Ort finden.

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