Grüne fragen nach Fortschritten beim Hitzeschutz in Fulda

Kühl und regnerisch war es im Juni nur wenige Tage, aktuell erlebt die Region eine schwül-warme Hitzelage, die voraussichtlich länger als eine Woche andauern wird. Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN nahm dies zum Anlass, in der Stadtverordnetenversammlung nach dem Stand der Hitzeschutzmaßnahmen in Fulda zu fragen.

„Die letzten Tage zeigen sehr eindrücklich, dass unsere Innenstadt noch nicht ausreichend auf die zunehmenden Hitzeperioden vorbereitet ist. Viele Straßen und Plätze heizen sich sehr auf und bieten teilweise wenig bis gar keinen Schatten“, erklärt Emily Best. „Für viele Menschen ist das nicht nur unangenehm, sondern ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko – insbesondere für ältere Menschen, Kinder oder chronisch Erkrankte. Und wer sich wegen der Hitze nicht mehr nach draußen traut, fühlt sich isoliert und leidet unter eingeschränkter Teilhabe.“


Die Grünen erkundigen sich unter anderem nach zusätzlichen Beschattungsmaßnahmen auf öffentlichen Plätzen, Schulhöfen und Spielplätzen, nach geplanten Entsiegelungsprojekten sowie nach Unterstützungsangeboten für wohnungslose Menschen.
„Hitzeschutz ist längst eine kommunale Daueraufgabe“, ergänzt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Carl Vogel. „Jeder zusätzliche Schattenplatz, jede entsiegelte Fläche und jedes Hilfsangebot für besonders gefährdete Menschen machen unsere Stadt lebenswerter und widerstandsfähiger. Der bestehende Hitzeaktionsplan muss konsequent umgesetzt und dort, wo das möglich ist, um kurzfristig wirksame Maßnahmen wie Vernebler oder andere Kühlangebote im Innenstadtbereich ergänzt werden.“