Boris Mijatovic auf Sommertour durch den Wahlkreis Kassel: „Sauberes Wasser darf kein Luxus sein“ 

Drei Wochen, mehr als 50 Termine und ein Schwerpunkt: Wasser. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Boris Mijatovic ist seit dem 10. August in Kassel und Nordhessen auf Sommertour unterwegs, um sich vor Ort insbesondere über die Herausforderungen rund um unsere Wasserversorgung und den Wasserschutz zu informieren. 

„Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage – und längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Sauberes Wasser darf kein Luxus sein“, sagt Mijatovic. Hitze und Dürre, sinkende Grundwasserstände und Schadstoffe wie PFAS setzen die Ressource zunehmend unter Druck. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Wasserversorgung und damit mögliche Kosten für Kommunen und Gebührenzahler. 

Mijatovic hatte die Bundesregierung deshalb im Vorfeld gefragt, mit welchen Kosten durch die notwendige Anpassung durch den Klimawandel und anstehende europäische Vorgaben zu rechnen sei und welche Förderungen geplant sind. Die Antwort: Der Bundesregierung lägen „keine belastbaren Zahlen“ vor. Mijatovic kritisiert: „Wer nicht weiß, welche Folgen auf Kommunen und Gebührenzahler zukommen, kann keine verlässliche Politik für unsere Wasserversorgung machen.“ 

Wasser vor Ort erleben, Lösungen diskutieren 

Auf seiner Sommertour besucht Mijatovic unter anderem KasselWasser, tauscht sich mit der DLRG aus, besucht das Freibad Vellmar und besichtigt das Klärwerk Schlitz mit seiner bundesweiten Pilotanlage zur Phosphorrückgewinnung. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Kommunen, Unternehmen, Ehrenamtlichen und Umweltinitiativen. 

„Gerade beim Wasser zeigt sich, wie wichtig es ist, politische Debatten mit den Erfahrungen vor Ort zu verbinden. Ich will zuhören und mitnehmen, was wir auf Bundesebene besser machen müssen“, so Mijatovic. „Wir setzen in diesem Sommer einen politischen Schwerpunkt auf den Schutz der Ressource Wasser. Dazu gehören der Schutz von Grundwasser und Gewässern, der Umgang mit Hitze und Trockenheit, die Vermeidung von Schadstoffeinträgen sowie Unterstützung für Kommunen bei der Anpassung an die Klimakrise. Wir müssen heute dafür sorgen, dass Wasser auch morgen ausreichend zur Verfügung steht – und zwar für alle. Beim Wasser sitzen wir alle im selben Boot“, sagt Mijatovic. (pm)

Boris Mijatovic 

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