In der letzten Gemeindevertretersitzung beantragten die Eiterfelder Grünen, die Trinkwasseranalyseuntersuchungen in der Marktgemeinde Eiterfeld um die Werte des PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) und deren Abbauprodukte TFA (Trifluoracetat oder Trifluoressigsäure), sowie Flufenacet zu erweitern. Können Sie kaum aussprechen? Wir auch nicht. Merken Sie sich einfach den Begriff „Ewigkeits-Chemikalien“, dazu nämlich gehören diese Stoffe. Ihr Einsatzbereich ist groß und reicht von Lebensmittelverpackungen über Textilien bis Halbleiter. Sie sind sehr praktisch, und sehr schädlich für unsere Gesundheit und unsere Umwelt.
In den bisherigen Trinkwasseranalysen für Eiterfeld werden – bis auf das Flufenacet – diese Werte nicht erhoben. Die aktuellen EU-Richtlinien schreiben ab 2026 aber vor, die 20 wichtigen PFAS-Werte im Trinkwasser zu untersuchen und in den Trinkwasseranalysen zu veröffentlichen.
Die Antwort der Bürgermeisterin auf den Antrag der Grünen kam prompt: Die Untersuchung der beantragten Stoffe sei seitens der Marktgemeinde Eiterfeld bereits in Auftrag gegeben worden. „Dass es so schnell geht, damit haben wir nicht gerechnet“, freut sich Fraktionsvorsitzender Joachim Nophut. „Nur zwei Wochen zwischen Abgabe des Antrags und Bescheid durch die Bürgermeisterin, das hatten wir noch nie.“
Dass die Grünen in Eiterfeld sehr genau auf die Trinkwasseruntersuchung schauen werden, versteht sich von selbst, denn die Bürger/innen sollen und müssen wissen, was sie konsumieren. (PM)
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